19.04.12 12:04

Bearbeitung am laufenden Meter: In Rostock geht‘s um die Rotorblätter

 

Arbeitskreis XXL-Produkte trifft sich am 22. Mai 2012 / Nordex gibt Einblicke in Fertigung von Rotorblättern

Hannover,  21.  März  2012  –  Am  22.  Mai  2012  treffen  sich  die  Hersteller  und  Zulieferer  von  XXL- Produkten  in  Rostock,  um  aktuelle  Herausforderungen  bei  der  Bearbeitung  von  großskaligen Produkten  zu  diskutieren.  Dieses  Mal  ist  der  Arbeitskreis  XXL-Produkte  zu  Gast  bei  dem Windenergieanlagenhersteller Nordex. Organisiert wird die eintägige Veranstaltung vom IPH  – Institut für Integrierte Produktion Hannover.  
 
Nach Treffen in Bremen und Bremerhaven tagt der Arbeitskreis XXL-Produkte am 22. Mai 2012 an der  Ostseeküste.  Gastgeber  ist  dieses  Mal  der  Windenergieanlagenhersteller  Nordex.  Das Unternehmen fertigt in der Hansestadt Rostock neben den Turbinen auch die  eigenen  Rotorblätter. Die riesigen Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sind bis zu 58 Meter lang. Vor welche Herausforderungen  das  XXL-Produkt  und  seine  Bearbeitung  den  Hersteller  stellen,  verrät  Dr.  Rolf Bütje,  Head  of  Research  and  Technology  Management  bei  Nordex,  bei  dem  Arbeitskreistreffen. Geplant sind zudem eine Besichtigung der Rotorblattproduktion und ein vertiefender Workshop zum Handling von XXL-Produkten in der Fertigung.

Nicht  nur  für  die  Windenergiebranche  ist  die  Fertigung  von  Faserverbundbauteilen  eine Herausforderung.  In  der  Luftfahrtindustrie,  dem  Schiffsbau  und  der  Fördertechnik  stehen Unternehmen  vor  ähnlichen  Fragestellungen.  Der  Arbeitskreis  XXL-Produkte  möchte  bei  seinem Treffen wieder Parallelen zu anderen Branchen identifizieren und gemeinsame Lösungen entwickeln. Interessierte  Unternehmen  und  Institute  können  den  Arbeitskreis  kostenlos  kennenlernen.  Ab  dem zweiten Treffen wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag erhoben. Anmeldungen für das Treffen in Rostock sind  über  www.xxl-produkte.net  möglich.  Wie  üblich  beginnt  die  Veranstaltung  mit  einem gemeinsamen Abendessen am Vortag.
 
Der  Arbeitskreis  XXL-Produkte  (AKXXL)  wurde  2010  vom  IPH  –  Institut  für  Integrierte  Produktion Hannover  gGmbH  gegründet.  Als  überregionales  Kooperationsnetzwerk  richtet  er  sich  an  die Hersteller und Zulieferer von großskaligen Produkten, wie zum Beispiel Flugzeuge, Spezialfahrzeuge, Förderanlagen,  Schiffe  und  Windenergieanlagen.  Die  Mitglieder  des  Arbeitskreises  treffen  sich zweimal  pro  Jahr,  um  aktuelle  Themen  und  Herausforderungen  der  Industrie  zu  diskutieren.  Die Auftaktveranstaltung fand im September 2010 statt.